Deutsche Alleinerziehende sind Städter wider Willen

Alleinerziehende sind Städter wider WillenMehr als ein Drittel aller alleinerziehenden Mütter und Väter in Deutschland lebt nur widerwillig in einer Großstadt. Alleinerziehende bleiben vor allem wegen der Kinderbetreuung und des Arbeitsmarkts in der Großstadt. Städte bieten Alleinerziehenden anscheinend bessere Perspektiven, bevorzugen würden sie aber eigentlich eine ländliche Gegend. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Portals Immowelt.de. Immerhin 36 Prozent der Alleinerziehenden sind mit dem Großstadtleben unzufrieden, doch nur zwölf Prozent planen tatsächlich einen Umzug.

Doppelt so viele (24 Prozent) bleiben, weil sie Angst haben, in der Kleinstadt keine geeignete Schule für ihre Kinder zu finden (84 Prozent).
Auch vom Arbeitsmarkt in der Provinz halten Alleinerziehende wenig. Genau die Hälfte dieser Städter wider Willen befürchtet, dort keinen Job zu finden und nimmt lieber weiter die Hektik in Kauf, die das Stadtleben mit sich bringt. Die Alleinerziehenden, die die Großstadt verlassen wollen, nennen als Hauptgründe dafür, dass ihnen die City zu laut und zu stressig sei.

 

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